Posts mit dem Label Kardinal Faulhaber werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kardinal Faulhaber werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 20. Juni 2015

Störung von religiösen Feiern


Wie viele Kirchenfeinde haben auch die Nazis nicht davor zurückgeschreckt, die Liturgie und religiöse Feiern zu stören. Nachfolgend einige Beispiele:

Die Bahnhofsmesse im Bürgersaal in München wurde von Personen gestört, die das NS-Parteiabzeichen trugen und mit Brandstiftung und Bomben drohten. Auch in der Pfarrkirche St. Ursula in München kam es zu einem ähnlichen Vorfall. Die HJ versuchte im Jahr 1935 wiederholt die Pfarrjugendstunden in Münchner Kirchen zu stören, so in St. Gabriel, St. Pius und St. Ursula.

Im Münster zu Freiburg fand am am 11. Juni 1941 eine Andacht der katholischen Jugend statt, bei der etwa 5.000 Gläubige anwesend waren. Auch Erzbischof Gröber nahm an der Veranstaltung teil. Ein HJ-Führer zündete einen Kanonschlag, durch dessen Explosion eine Panik unter den Anwesenden entstand und die Leute zum Ausgang drängten. Nur durch das Zureden des Erzbischofs beruhigte sich die Lage wieder.

Bei der Fronleichnamsprozession 1939 in München rief ein Mann von dem Balkon eines Gasthauses dem Kardinalerzbischof, der das Allerheiligste trug, laut zu: „Landesverräter“. Als dann der Verantwortliche von einem energischen Katholiken gestellt wurde, waren zwar gleich zwei Gestapo-Männer zur Stelle, sie taten aber weiter nichts, als sich freundschaftlich mit dem „Schreier“ und seinem Begleiter zu unterhalten. Eine schriftliche Beschwerde sowie wiederholtes Nachfragen seitens der Erzdiözese bei der Gestapo blieb unbeantwortet.



(Quelle: Neuhäusler, Johann: Kreuz und Hakenkreuz, Verlag Katholische Kirche Bayerns, München, 1946, S. 304–306)

Montag, 26. Mai 2014

Tätliche Angriffe auf die deutschen und österreichischen Bischöfe

Matthias Ehrenfried, Bischof von Würzburg

Würzburg 1934, Angriff auf den Bischofshof, Zitat aus der päpstlichen Note vom 14.05.1934:

„Früchte dieser Toleranz von oben und des in gewissen Kreisen herangezogenen Geistes sind Vorgänge, wie die jüngst erfolgte Demonstration von etwa tausend Mann vor dem Bischofshof in Würzburg, davon ein Drittel in der Uniform von Nationalsozialisten und Hitlerjugend. (…) 

Aus der zusammengebrachten Menge fielen in vorbereiteten Sprechchören die Rufe: ‚Die schwarzen Jugendführer sollen gehängt werden! Der Bischof soll gehängt werden! Er ist Landesverräter und Volksverräter! Heraus mit der Politik aus der Kirche!‘ 
Der Bischof trat an das Fenster und sprach: ‚Wir tragen die Politik nicht in die Kirche! Wir verteidigen die Rechte der Kirche!‘ Darauf wurde mit einem Balken das Haustor eingerammt. 
Bei dieser Demonstration ereignete sich auch die schmachvolle Tatsache, dass die Veranstalter den Osterbrief des Hl. Vaters Satz für Satz verlasen und Satz für Satz von der durch sie aufgebotenen Parteimannschaft mit Pfui! beantworten ließen.“

Für diesen Übergriff wurde niemand zur Verantwortung gezogen, lediglich für die Zukunft ein „Demonstrationsverbot“ verhängt.



Casper Klein, Erzbischof von Paderborn
Aufsehen in ganz Deutschland erregte eine von der Hitlerjugend von langer Hand geplante Demonstration gegen den Erzbischof von Paderborn, Caspar Klein, am 12. Mai 1935 in Hamm. HJ-Mitglieder wurden durch mit „streng geheim“ gekennzeichneten Anschreiben dazu eingeladen. Die HJ wartete am Bahnhof auf den Erzbischof, um ihn dann mit Rufen wie „Devisenschieber“ und „Unserem Führer Adolf Hitler Sieg Heil!“ zu empfangen. Danach versuchten sie, den Erzbischof am Einsteigen in seinen Wagen zu hindern, wobei sich einige HJ-Mitglieder auf das Trittbrett des abfahrenden Autos stellten und versuchten, hineinzuspucken und diesen umzuwerfen. Die zu Hilfe eilende Bevölkerung wurde von der HJ mit gezücktem Ehrendolch angegriffen. Sie drängten sich weiter um den Wagen und schrien dabei: „Nieder mit dem Bischof! Wer bringt die Devisen ins Ausland? Die Pfaffen!“

Als der Erzbischof auf dem St.-Agnes-Kirchplatz angekommen war, gingen die Sprechchöre weiter: „Wer hat den Arbeitsdienstmann Koch ermordet? Die Pfaffen! - Wir haben nur einen Führer! Sieg Heil! Als man durch Zureden versuchte, die HJ zum Schweigen zu bringen, ging diese zum Angriff über und schlug wahllos auf Passanten ein. Erst durch Eintreffen eines Überfallkommandos der Polizei verschwand die HJ.


Auch Kardinal Faulhaber (Erzbischof von München-Freising) wurde Opfer eines Angriffs durch die braunen Horden. Als er am Christkönigsfest 1936 (25. Oktober) aus der Heilig-Kreuz Kirche in München auszog, schrien ihm „Stoßtruppleute der Deutschen Glaubensbewegung“ hasserfüllt entgegen: „Nieder! Nieder mit dir! Heil Hitler!“ und schlugen mit Fäusten und einem Stock auf das Auto des Kardinals ein. Hier kam es zwar zu einem Gerichtsprozess, dieser wurde jedoch im Oktober 1937 eingestellt.

Am 11. November 1938, zwei Tage nach den Reichspogromen, wurde der Erzbischöfliche Palais in München mit Steinen, darunter auch Ziegelsteinen, beworfen, wobei etwa 100 Fensterscheiben zu Bruch gingen. Das Einfahrtstor wurde mit einem Balken gerammt. Begleitet wurde dies durch die Rufe: „Raus! Raus! Nach Dachau! In Schutzhaft mit dem Hochverräter!
 Unter den Teilnehmern waren uniformierte Amtspersonen der Partei sowie der stellvertretende Gauleiter.

Bei der Fronleichnamsfest 1939 wurde Kardinal Faulhaber von einem Balkon als „Landesverräter“ beschimpft. Auch hier kam es zu keinem Prozess.


Theodor Kardinal Innitzer, Fürsterzbischof von Wien
Am 7. Oktober 1938 kam es zu Krawallen von Seiten junger Nationalsozialisten vor dem Erzbischöflichen Palais in Wien, nachdem Kardinal Innitzer der zu der sogenannten „Rosenkranz-Demonstration“ versammelten katholischen Jugend (6.000 Personen) vor dem Stephansdom zurief: „Ihr lieben jungen Freunde, lasst euch nicht abreden vom Glauben, wenn auch noch so viele gleißende Worte fallen.“ 

Am 8. Oktober stürmten die Nazis das Gebäude, wobei Statuen und Mobiliar zertrümmert und Bilder zerstört wurden. Der Domkurat Johannes Kawarik wurde vom Balkon geworfen, wobei er sich einen doppelten Oberschenkelbruch zuzog. Verurteilungen sind nicht bekannt.


Der Diener Gottes Bischof Joannes Baptista Sproll von Rottenburg
In Rottenburg wurden am 18. April 1938 die ersten Fenster am Bischofspalais eingeworfen. Am 23. Juli 1938 zog die Partei aus dem Umkreis von 50 km 3000 Nazis zusammen.

Zunächst wurde Feuer vor dem Gebäude gemacht und Feuerwerkskörper gezündet, dazu die Sprechchöre: „Schwarzer Zigeuner! Volksverräter! Heraus mit dem Lumpen!“ Anschließend wurden Fensterläden aufgestemmt und Türfüllungen gesprengt. 

Einige Personen drangen in die Kapelle ein, wo der Bischof Sproll von Rottenburg mit Erzbischof Gröber vor dem Allerheiligsten beteten. 20 Personen hielten sich etwa eine Viertelstunde lang, zum Teil mit brennenden Zigaretten im Mund und Mütze auf dem Kopf, in der Kapelle auf. 

Der einzige Bestrafte war Bischof Sproll selbst: er wurde bis zu Kriegsende der Diözese verwiesen. Er hatte sich geweigert, einen Stimmzettel abzugeben, mit dem er Kirchenfeinde wie Rosenberg hätte wählen müssen.

(Quelle: Neuhäusler, Johann: Kreuz und Hakenkreuz, Verlag Katholische Kirche Bayerns, München, 1946, S. 33-37, Wikipedia „Rosenkranz-Demonstration“)


Sonntag, 11. Mai 2014

Unverdächtige Zeugen - Die Nazis über den Widerstand des Klerus und der Katholiken


Die Nazis äußerten sich schon früh nach der Machtergreifung missmutig über die ablehnende Haltung weiter katholischer Kreise. Der Historiker Dieter Albrecht schreibt im Vorwort zu Helmut Witetscheks Buch „Die kirchliche Lage in Bayern 1933-43, I, Oberbayern“, dass die darin veröffentlichten Berichte von Regierungspräsidenten und Polizei die „fortdauernde Existenz einer religiös fundierten Volksopposition“ belegen.

Bereits am 23. August 1933 ergeht ein Schreiben der NSDAP-Gauleitung Berlins an Adolf Hitler, in dem Folgendes berichtet wird:

Einen geschlossenen Block deutscher Volksgenossen, die innerlich unserer Bewegung noch ablehnend gegenüberstehen, bildet der größte Teil der früheren Zentrumskatholiken. Deren Führer, die Geistlichen, sind, abgesehen von einer kleinen Minderheit, uns immer noch feindlich gesinnt…Diese gewollte Passivität ist die Ursache, dass heute noch ein sehr großer Teil der katholischen Bevölkerung in der nationalsozialistischen Bewegung den Feind der katholischen Kirche sieht.

Es wird weiter beklagt, dass diesbezüglich von Seiten der Kirche eine „erlösende Tat“ fehle und diese von der höheren Geistlichkeit nicht zu erwarten sei.

Hitler selbst äußerte sich am 16. November 1936 gegenüber dem Führer der niederländischen Nationalsozialisten, Anton Mussert, der ihn um Hilfe gegen das Auftreten der niederländischen Bischöfe gegen seine Bewegung bat, dass er zwar nie den Kampf gesucht habe, die Kirche aber immer Widerstand geleistet habe. Überall in Europa bekämpfe sie die nationalen Bewegungen.

Auch die „Lageberichte“, die an höhere Regierungsautoritäten und Parteifunktionäre gerichtet waren und vom Reichsführer SS, Heinrich Himmler, ausgingen, wissen vom katholischen Widerstand zu berichten. Da heißt es: „So kommt es auf jedem Gebiete, wo der Nationalsozialismus mit dem Rassengedanken ernst macht, zu Angriffen von katholischer Seite.“ Auch wird der katholischen Kirche „Kampf gegen das Sterilisierungsgesetz“ und „Eintreten für das Judentum“ vorgeworfen. Schließlich heißt es, dass die Geistlichen, die sich voll und ganz zum Nationalsozialismus bekannten, „äußerst gering an Zahl“ seien und von ihren Mitbrüdern und vorgesetzten kirchlichen Behörden verfolgt würden. (Lagebericht Mai/Juni 1934)

Im Jahreslagebericht 1938 beklagt man, dass neben Kardinal Faulhaber und den Bischöfen Gröber und von Galen, die bereits als „gehässige Feinde des Nationalsozialismus“ bekannt seien, sich Weihbischof Sträter von Aachen „durch eine besonders hetzerische Darstellung des Kirchenkampfs“ hervorgetan habe und sich nicht scheute, „den Nationalsozialismus als satanische Macht zu bezeichnen.

Auch an den heiligen Stuhl wendet sich die NS-Regierung mit ihren Klagen, der Reichskanzler habe dem deutschen Episkopat die Hand entgegengestreckt, manche kirchliche Würdenträger ließen aber eine unberechtigte kritische Einstellung erkennen und viele jüngere Geistliche, besonders in Süddeutschland, machten aus ihrer Abneigung gegen das neue Reich kein Hehl.

Allein die Tatsache, dass eine sehr große Zahl der deutschen Katholiken gegen den Nationalsozialismus eingestellt war, legt nahe, dass der Klerus hier rege Aufklärungsarbeit geleistet hat. Dies soll durch weitere Artikel auf diesem Blog untermauert werden, die zeigen, was oft die Konsequenz solcher Aufklärung war: Haft unter schlechtesten Bedingungen, KZ oder Todesstrafe.

(Quelle: B.J.J. Visser, M.S.C. (Herz-Jesu-Missionare): Gewalt Gegen Gewissen, Verlag Johann Wilhelm Naumann, Würzburg, 1974, S. 143-150)

Sonntag, 4. Mai 2014

Die antikatholischen Maßnahmen der Nazi-Regierung (Teil 1)


Um die systematische Verfolgung der katholischen Kirche, die bereits im ersten Post dieses Blogs erwähnt wurde, zu veranschaulichen, folgen hier einige Beispiele, die keineswegs erschöpfend sind. Die Quelle ist das Buch „Saat des Bösen – Kirchenkampf im Dritten Reich“ vom späteren Münchener Weihbischof Johann Neuhäusler, der selbst vom NS-Regime verfolgt und von 1941-1945 zunächst im KZ Sachsenhausen, dann in Dachau inhaftiert war.

1. Verbot bestimmter Predigtthemen:

Zu verbotenen Predigtthemen gehörten „Friede“, „Euthanasie“, „Sterilisierung“, Predigten über die Hetzschrift des Nazi-Ideologen Alfred Rosenberg „Der Mythus des 20. Jahrhunderts“. Gedruckte Predigten des Münchener Erzbischofs Michael Kardinal Faulhaber zum Alten Testament (er war Professor für Alttestamentliche Exegese und biblische Theologie) wurde in einigen Gauen verboten. Predigten wurden systematisch überwacht. Einzelnen Predigern, wie dem sel. P. Rupert Mayer S.J., wurde das Predigen vollständig untersagt.

2.  Einschränkung der Sakramentsspendung und geforderter Kirchenaustritt von Parteimitgliedern

Die Taufen der Kinder von SS-Männern wurden vielfach verboten. Die Wahl eines christlichen statt eines germanischen Taufnamens wurde sehr übel genommen. Auch die kirchliche Trauung wurde verboten. Der Leiter der NS-Arbeiterfront, Kurt Frey, wurde während seines Wehrmachturlaubs 1941 verhaftet, da er sich ohne Erlaubnis Himmlers hatte kirchlich trauen lassen. Bischof Neuhäusler selbst sollte in einem Gestapo-Verhör aussagen, welche Parteigrößen und höhere SS-Mitglieder sich in der Erzdiözese München-Freising hatten trauen lassen. Nachdem er eine Aussage kategorisch abgelehnt hatte, wurde ihm gedroht, dass er gar nicht mehr aus dem Gefängnis herauskäme. Seine Antwort darauf war: „Gut, dann muss ich eben herinnen bleiben.

Kirchenaustritte wurden gefordert und gefördert, und das nicht nur bei SS-Angehörigen, sondern auch in staatlichen Betrieben. Gleichzeitig wurde es den Seelsorgspriestern und Pfarrern verboten, wie üblich den Austritt von Personen öffentlich bekannt zu geben. Vor einer Beförderung in den Rängen der SS oder SA musste ein Kirchenaustritt nachgewiesen werden.

Die Abnahme der Beichte von polnischen Arbeitern war nur unter der Bedingung gestattet, dass dies nicht in Polnisch geschah. In den Gefängnissen und Konzentrationslagern wurde trotz verschiedenster Eingaben kirchlicherseits keinerlei Seelsorge, nicht einmal im Sterbefall, zugelassen. 
Priester, die „Nichtarier“ (sprich Juden) getauft hatten, wurden teilweise bestraft. Von den bischöflichen Ordinariaten wurden Statistiken solcher Taufen auf Jahre in die Vergangenheit verlangt. Sie wurden selbstverständlich verweigert.
Hinweise von Geistlichen auf kirchliche Ehebestimmungen, z. B. wenn sie davor warnten, geschiedene Personen zu „heiraten“ oder die Mahnung zur Regelung von ungültigen Ehen vor dem Empfang der Sterbesakramente, konnten leicht ins KZ führen.
 

3.  Einschränkung der Gottesdienste und religiöser Feste

Für die bereits erwähnten polnischen Arbeiter durfte nur einmal (!) im Monat eine Sonntagsmesse gelesen werden. Die Tageszeitungen durften keine Notizen von gottesdienstlichen Veranstaltungen aufnehmen. Durch zahlreiche sonntägliche „Naziveranstaltungen“ wurden die Gläubigen oft vom Messbesuch abgehalten. Bei einem Treffen des BdM (Bund deutscher Mädel) in Berlin wurde den Teilnehmerinnen, die im Zirkus Krone (kein Witz) untergebracht waren, der Messbesuch unmöglich gemacht, indem am Sonntagmorgen der Zirkus von SA Mitgliedern abgeriegelt war.

Die Nazi-Regierung strich ursprüngliche gesetzliche religiöse Feiertage wie Epiphanie, Allerheiligen und Mariä Himmelfahrt. Der 1. Mai hingegen blieb ein gesetzlicher Feiertag (kein Wunder, ist er doch einer der höchsten okkulten Festtage). Andere Feiertage, wie etwa Fronleichnam, wurden auf einen Sonntag verschoben.

Kirchliche Prozessionen, die für die Gesamtkirche vorgeschrieben waren, wie die Bitttage oder die Prozessionen am Markustag, wurden untersagt. Auch Pilgerfahrten nach Rom und zu anderen Wallfahrtsorten wurden durch Einwirkung auf die Eisenbahndirektionen unmöglich gemacht.

Die Teilnahme am Eucharistischen Weltkongress in Budapest im Jahr 1938 wurde deutschen Staatsangehörigen verboten. Fotografien vom Kongress, die sich im Besitz einzelner Gläubiger befanden, wurden beschlagnahmt und vernichtet.


Eine Gestapo-Anweisung aus dem Jahr 1941 zeigt die Methoden und Vorwände zur Verhinderung religiöser Feiern: 

Kirchenveranstaltungen am Abend können mit Rücksicht auf die Verdunkelungsvorschriften unterbunden werden. Prozessionen, Wallfahrten nach auswärts sind mit Rücksicht auf die überspannte Verkehrslage zu untersagen. Auch für örtliche Veranstaltungen der gleichen Art können verkehrstechnische Momente, aber auch Luftgefahr als Grundlage für ein Verbot dienen. (Ein Referent verbot mit Rücksicht auf die Abnutzung des Schuhzeugs [!] eine Prozession).

Fortsetzung folgt...